DR. MED. PETER WARTMANN
DR. MED. ROGER SPRECHER

IHR SPEZIALIST FÜR ORTHOPÄDISCHE CHIRURGIE
Öffnungszeiten
Mo-Do
08.00-11.30 und 14.00-17.00
Fr 08.00-11.30 und 13.00-15.00
Kniegelenk
Anatomie des Kniegelenkes
Das Kniegelenk ist das grösste Gelenk des menschlichen Körpers und hoch komplex. Es muss Roll-, Gleit-, Dreh- und seitliche Kippbewegungen ausführen, die durch die Seiten- und Kreuzbänder stabilisiert und durch die Menisken gepuffert werden. Das Knie wird in vier Kompartimente gegliedert: Die Innenseite (1) und Aussenseite (2) zwischen dem Ober- und dem Unterschenkelknochen, zentral die Kreuzbänder (3) und an der Vorderseite zwischen Oberschenkel und Kniescheibe das Kniescheibengelenk (4). Werden diese Strukturen akut oder chronisch verändert bzw. verletzt, entstehen Schmerzen und Beschwerden.

Knie rechts Vorderansicht
Erkrankungen und Verletzungen
1. Arthrose (Gonarthrose)
konservative Therapie
Konservative Therapie
In der nicht operativen Behandlungsmethode kommen Physiotherapie, Eigenblut-Injektionen (PRP -Therapie), Schmiermittel (Hyaluronsäure), Belastungsreduktion, physikalische Massnahmen sowie Spritzen- und Schmerzbehandlungen zur Anwendung.
2. Arthrose (Gonarthrose)
operavtive Therapie
  • Arthroskopie
Die Arthroskopie ist ein minimal-invasives chirurgisches Verfahren.
Bei Arthrosebeschwerden und leichter Abnützung des Gelenkknorpels, kann mittels Arthroskopie versucht werden eine Schmerzbesserung zu erzielen.

  • Endoprothetik (Kniegelenkersatz)
Wenn die konservativen Therapien nicht mehr greifen und die Mobilität und Lebensqualität zunehmend eingeschränkt wird, ist meist der Zeitpunkt gekommen, über einen Kniegelenkersatz (Knieprothese) zu diskutieren. Bei einer Knieprothesenoperation werden die Oberflächen vom Ober- und Unterschenkelknochen (Schienbein) ersetzt. Bei der Implantation des künstlichen Gelenks müssen Beinachse, Neigung und Rotation der beiden Prothesenelemente intraoperativ optimal aufeinander abgestimmt werden. Ziel ist eine gerade Beinachse, Korrektur eventueller Fehlstellungen wie O- oder X-Bein und die Gewährleistung einer korrekten Rotation auf sämtlichen Ebenen. Je nach Art der Verletzung oder Grad der Arthrose in den einzelnen Kompartimenten empfiehlt sich eine Teil- oder Totalprothese des Kniegelenks.

Teilprothese
Eine Knie-Hemi-Prothese bedeutet keine halbe Sache, sondern eine meistens definitive Lösung für ein nur einseitig abgenutztes Knie. Voraussetzung für eine Teilprothese sind ein isolierter Verschleiss/Verletzung der Innen- oder Aussenseite, während die Gegenseite und die Kreuzbänder intakt sein müssen. Das Kniescheibengelenk darf hingegen leichte Abnutzungserscheinungen aufweisen. Symptomatisch dafür ist ein isoliertes Schmerzempfinden auf der abgenutzten bzw. verletzten Seite. Die Vorteile einer Hemiprothese sind: Bessere Beweglichkeit, bessere Steuerung und Stabilität des Gelenks, weil die Kreuzbänder ihre Funktion weiterhin wahrnehmen, kleinerer Hautschnitt, schnellere Rehabilitation und Heilung.

Totalprothese nach Mass
Seit 2017 gibt es computerassistierte Techniken Implantate personalisiert herzustellen und deren Positionierung passgenau zu planen. Jedes Kniegelenk ist somit ein Einzelstück mit dazu gehörigem, chirurgischen Instrumentarium.
Nach eingehender Evaluation der Methode und entsprechenden Herstellern haben wir uns 2019 für die Schweizer Firma Symbios entschieden und sind im Kanton Aargau die ersten, die massgeschneiderte Gelenke implantieren. Die Resultate nach der Operation sind bis dato sehr gut, unsere Patienten zufrieden und die mittelfristigen Ergebnisse sind äusserst vielversprechend. Es liegt in der Sache der Natur, dass Langzeitergebnisse von 10 - 15 Jahren noch ausstehen.
3. Meniskusverletzung (unfallbedingt/degenerativ)
3. Kreuzbandverletzung
© 2019 ORTHOPÄDISCHE PRAXIS LENZBURG
Herausgeber
Orthopädische Praxis Lenzburg
Dr. med. Peter Wartmann
Dr. med. Roger Sprecher
Facharzt FMH für Orthopädie
Promenade 14
5600 Lenzburg
Kontakt
Telefon: 062 891 71 00
Telefax: 062 891 71 05
E-Mail: opl@bluewin.ch
www.opl.ch